Pressestimmen (Auswahl)



Wohler Anzeiger, 25. Juli 2006

Ausdrucksstarke Maja Weiller

Auch die stillen und romantischen Momente geben dem Stück seine Ausdruckskraft. Etwa Maja Weillers ausdruckstarke Nummer am Seil.

PuuPäät ist für die Zuschauer ein einzigartiges Erlebnis. Das Premierenpublikum war begeistert, für die Schauspielerinnen und Schauspieler hat sich das Wagnis gelohnt, den Wald zur Bühne zu machen.

(PuuPääT – Ein artistisches Tanztheater im Wald, Wohlen, 2006
)



Neue Zürcher Zeitung, 1./2. Juli 2006

Erst führt der Ausrufer auf dem Jahrmarkt einen als Affen verkleideten Menschen vor, dessen Rolle freilich verschwindet angesichts der halsbrecherischen Zirkusnummer einer Profi-Akrobatin (Maja Weiller). Während sie am vertikalen, aus der Trikolore bestehenden Seil turnt, hält Ludwig Boettger, den glitzernden Zylinder auf dem Kopf, eine revolutionäre Rede.

(«Woyzeck», Schiffbau, Schauspielhaus Zürich, 2006
)



Stuttgarter Nachrichten, 1. Juli 2006

So ist man in jedem Fall bewegt von diesem Abend. Die Bühnentechnik darf zaubern. An hübschem Kitsch – Schauspieler schweben mit farbigen Ballons in der heissen Hand und Stauneausdruck auf dem Gesicht – wird nicht gespart. Auch nicht an Artistik. Das revolutionäre Potenzial von Georg Büchners Jugendstück wird angeturnt, die höchst gelenkige Akrobatin Maja Weiller schwebt an Tüchern in den französischen Flaggenfarben und ruft defätistisch: «Es ist zu spät» – für Veränderung, für den Aufstand der Massen.

(«Woyzeck», Schiffbau, Schauspielhaus Zürich, 2006
)



Bremgarter Bezirksanzeiger, 6. September 2005

Eine grossartige und optisch sehr gefällige Nummer zeigte Maja Weiller. Die «Lufttrainerin» der Arabas-Kinder überzeugte mit ihrer Darbietung.

«Lufttrainerin» Maja Weiller verzauberte als Spinnenfee und zeigte am Tuch eine atemberaubende Nummer: Untermalt von verschiedenen Klängen bot sie eine akrobatische Meisterleistung, für die sie vom Publikum mit einem tosenden Applaus belohnt wurde. Perfekt ins Tuch gewickelt, liess sich die bewegliche Akrobatin am Tuch hinauf- und heruntergleiten und zeigte diverse Figuren.

(Arabasjubiläum, Bremgarten, 2005
)



Der Landbote, 20. August 2005

Dem Regen getrotzt: Die Artistin Maja Weiller geht in luftigen Höhen auf Tuchfühlung.

Trotz des strömenden Regens zeigte die aus dem Weinland stammende Artistin Maja Weiller ihren Tanz in luftigen Höhen: Einzig ein Tuch, das am riesigen Baukran hing, diente ihr als Tanzboden. Begleitet wurde die Künstlerin vom Perkussionisten Ali Salvioni.

(Winterthurer Musikfestwochen, 2005
)



Blick, 16. August 2005

Königinnen der Lüfte – Den Tanz in die Höhe verlegt

Ein lebendes Kunstwerk ist Maja Weiller (28) an ihrem Vertikaltuch. Grazil, elegant, als sei damit kein Kraftaufwand verbunden. Mit ihrer Körperbeherrschung gehört sie zu den Ausnahmetalenten unter den Schweizer Artisten.

Ihre Darbietung lebt aber nicht vom Nervenkitzel, sondern von der Ästhetik: Weiller wirkt in der Höhe dermassen sicher, als wäre sie dort zu Hause.

(Interview
)



St. Galler Tagblatt, 7. November 2003

Atemberaubende Artistik

Auch die grazile Luftartistin Maja Weiller erntet noch einmal tosenden Applaus. Wie ein Fabelwesen hatte sie in phantastischer Wendigkeit scheinbar schwerelos am senkrecht von der Decke baumelnden Tau agiert und verblüffende tänzerische Figuren gezeigt, die einen immer wieder des Atems beraubten.

(Variété Cosmos 2003, St. Gallen)



Landbote, 18. November 2002

Eine weitere zirkusreife Nummer zeigte Maja W. von «AirTwo»: Wie aus einem Kokon entpuppte sie sich aus ihrem Vertikaltuch und zeigte daran akrobatische Verrenkungen und Drehungen, die das Publikum vor Angst zittern liessen.

(Internationales Festival für komische Künste 2002: Nacht der Kleinkünste 14, Gaswerk, Winterthur)



Tages-Anzeiger, 8. September 2000

Akrobatik im weissen Tuch

Das Zirkusmärchen erreicht seinen Höhepunkt, als Odette ihr Ei fertig ausgebrütet hat und ihm einwunderschönes langhaariges Wesen entsteigt. An einem weissen Tuch klettert die Jungfrau zur Zirkuskuppel empor, wickelt sich in dieses Tuch ein und wieder aus ihm heraus, macht Spagat, wirbelt im Kreis, lässt sich dem Tuch entlang in die Tiefe fallen und fängt sich in einem Bein eingewickelt wieder auf. Später küsst die Jungfrau den verzauberten Drachen, und unter Getöse und Rauch kommt der erlöste Danilo Ferro zum Vorschein.

(Circus Monti 2000)



Neue Zürcher Zeitung, 8. September 2000

Natürlich wird Danilo am Ende des zweistündigen Spektakels seine menschliche Gestalt wieder erhalten, unter viel Getöse wachgeküsst aus seinem Alptraum vom frisch geschlüpften Morgenrötchen (Maja Weiller), das sich buchstäblich als geborene Virtuosin am Vertikaltuch entpuppt.

(Circus Monti 2000)