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Ausdrucksstarke Maja Weiller |
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Erst führt der Ausrufer auf dem Jahrmarkt einen als Affen verkleideten Menschen vor, dessen Rolle freilich verschwindet angesichts der halsbrecherischen Zirkusnummer einer Profi-Akrobatin (Maja Weiller). Während sie am vertikalen, aus der Trikolore bestehenden Seil turnt, hält Ludwig Boettger, den glitzernden Zylinder auf dem Kopf, eine revolutionäre Rede. |
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So ist man in jedem Fall bewegt von diesem Abend. Die Bühnentechnik darf zaubern. An hübschem Kitsch – Schauspieler schweben mit farbigen Ballons in der heissen Hand und Stauneausdruck auf dem Gesicht – wird nicht gespart. Auch nicht an Artistik. Das revolutionäre Potenzial von Georg Büchners Jugendstück wird angeturnt, die höchst gelenkige Akrobatin Maja Weiller schwebt an Tüchern in den französischen Flaggenfarben und ruft defätistisch: «Es ist zu spät» – für Veränderung, für den Aufstand der Massen. |
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Eine grossartige und optisch sehr gefällige Nummer zeigte Maja Weiller. Die «Lufttrainerin» der Arabas-Kinder überzeugte mit ihrer Darbietung. |
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Dem Regen getrotzt: Die Artistin Maja Weiller geht in luftigen Höhen auf Tuchfühlung. |
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Königinnen der Lüfte – Den Tanz in die Höhe verlegt |
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Atemberaubende Artistik Auch die grazile Luftartistin Maja Weiller erntet noch einmal tosenden Applaus. Wie ein Fabelwesen hatte sie in phantastischer Wendigkeit scheinbar schwerelos am senkrecht von der Decke baumelnden Tau agiert und verblüffende tänzerische Figuren gezeigt, die einen immer wieder des Atems beraubten. (Variété Cosmos 2003, St. Gallen) |
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Eine weitere zirkusreife Nummer zeigte Maja W. von «AirTwo»: Wie aus einem Kokon entpuppte sie sich aus ihrem Vertikaltuch und zeigte daran akrobatische Verrenkungen und Drehungen, die das Publikum vor Angst zittern liessen. (Internationales Festival für komische Künste 2002: Nacht der Kleinkünste 14, Gaswerk, Winterthur) |
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Akrobatik im weissen Tuch Das Zirkusmärchen erreicht seinen Höhepunkt, als Odette ihr Ei fertig ausgebrütet hat und ihm einwunderschönes langhaariges Wesen entsteigt. An einem weissen Tuch klettert die Jungfrau zur Zirkuskuppel empor, wickelt sich in dieses Tuch ein und wieder aus ihm heraus, macht Spagat, wirbelt im Kreis, lässt sich dem Tuch entlang in die Tiefe fallen und fängt sich in einem Bein eingewickelt wieder auf. Später küsst die Jungfrau den verzauberten Drachen, und unter Getöse und Rauch kommt der erlöste Danilo Ferro zum Vorschein. (Circus Monti 2000) |
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Natürlich wird Danilo am Ende des zweistündigen Spektakels seine menschliche Gestalt wieder erhalten, unter viel Getöse wachgeküsst aus seinem Alptraum vom frisch geschlüpften Morgenrötchen (Maja Weiller), das sich buchstäblich als geborene Virtuosin am Vertikaltuch entpuppt. (Circus Monti 2000) |
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